Teilen: 

Jung und Kemenater sind König und Königin des Südtirol Ultra Skyrace


Also in 2017 Südtirol Ultra Skyrace brings Daniel Jung's signature. The 34-year-old from Laces completed the 121 km route and 7554 meters of altitude in the Sarentine Alps at 18: 33.12 hours. For women, however, to win the athlete of the house Maria Kemenater with a time of 21: 58.18 hours, missing the record of only 25 seconds.

Daniel Jung legte beim 5. Südtirol Ultra Skyrace nach dem Start am Freitagabend um 20 Uhr am Waltherplatz in Bozen los wie die Feuerwehr. Gemeinsam mit Philipp Reiter (Bad Reichenhall) diktierte das Duo an der Spitze des 210-köpfigen Teilnehmerfeldes das Tempo. Nach der Kontrollstrecke Rittner Horn erhöhte Jung das Tempo, war bis zum Penser Joch rund 20 Minuten schneller als im Vorjahr und nahm seinen Konkurrenten bis zur Ebenbergalm fast eine Stunde ab. Doch ab Kilometer 75 zollte der Vinschger den Anstrengungen der vergangenen Wochen Tribut: Vor 14 Tagen hatte Jung den Eiger Ultra Trail bestritten und sich davon wohl noch nicht zu 100 Prozent erholt.

„Ich habe heute alles riskiert, weil ich den Streckenrekord knacken wollte. Nach Kilometer 75 hatte ich eine Krise, die eigentlich bis zum Ziel angehalten hat. Die Zeit war mir ab diesem Zeitpunkt völlig egal, ich wollte das Südtirol Ultra Skyrace nur noch beenden“, sagte Jung, der das Ziel auf den Talferwiesen nach 18:33.12 Stunden erreichte. Den zweiten Platz heimste der Oberbayer Philipp Reiter ein, der 50 Minuten langsamer war als Jung. Auf den dritten Rang schaffte es mit dem Ultner Oswald Wenin ein weiterer Südtiroler Lokalmatador. Dem 52-Jährigen aus St. Walburg stand eine starke Zeit von 19:37.39 Stunden zu Buche.  

Wie bei den Männern gab es auch bei den Frauen einen Start-Ziel-Sieg. Die Sarnerin Maria Kemenater setzte sich sofort an die Spitze des Feldes und lief dort ein einsames Rennen. Lange Zeit lag die 46-Jährige auf Streckenrekord-Kurs, verfehlte diesen nach 121 Kilometern und 7554 Höhenmetern aber nicht einmal um eine halbe Minute. „Wenn ich das gewusst hätte, dann wäre ich bei der letzten Verpflegungsstelle nicht stehen geblieben sondern Schuss weitergelaufen“, scherzte die strahlende Siegerin, die im vergangenen Jahr auf der Mitteldistanz triumphiert hatte. Die zweitplatzierte Melanie Rousset (Frankreich) kam nach 24:56.28 Minuten im Ziel an. Zehn Minuten später ging die Herausforderung Hufeisentour auch für Vroni Heidrich (Deutschland) zu Ende, die sich über den dritten Platz freuen durfte. Dreifachsiegerin Annemarie Gross (Meran) musste, von Magenproblemen geplagt, am Penser Joch bei Hälfte der Strecke aufgeben.  


Der Sextner Stefan Tschurtschenthaler setzte sich am Samstag auf der Mitteldistanz des Südtirol Skyrace (69 km/3930 Höhenmeter) durch, das am Morgen auf den Talferwiesen begonnen hatte. Der ältere Bruder von Agnes Tschurtschenthaler gewann in 7:34.49 Stunden und verwies Alfred Psenner (Steinegg) auf den zweiten Platz. Mattia Depaoli aus Vattaro im Trentino komplettierte das Podium.
Bei den Frauen gewann Daniela Oemus aus Kahla in der Nähe von Jena. Die 28-jährige Deutsche, die in Jugendjahren deutsche Meisterin über 10.000 Meter und im Cross war, stellte in 8:32.12 Stunden einen neuen sagenhaften Streckenrekord auf. „Ein wirklich tolles Rennen. In Sarnthein war glaube ich das ganze Dorf auf den Beinen – so eine Beteiligung gibt es bei uns in Deutschland nicht einmal in größeren Städten“, sagte die Siegerin des Rennsteiglaufs 2016. Den zweiten Platz belegte wie im Vorjahr die Sarnerin Regina Spieß, die sich mit einer Zeit von 9:04.28 Stunden im Vergleich zu 2016 um fast eine Stunde verbesserte. Rang drei ging an die Siegerin des Südtirol Sky Marathons von 2016, nämlich Birgit Klammer von den Gherdeina Runners (9:06.37).  

Den Südtirol Sky Marathon mit einer Streckenlänge von 42,2 Kilometern und 2863 Höhenmetern gewann der Österreicher Daniel Rohringer. Der 27-Jährige aus Gosau setzte sich in 4:14.49 Stunden durch, verpasste damit den Streckenrekord von Andreas Reiterer (Hafling/4:01.41) aber deutlich. Rohringer lag beim Rittner Horn 12 Minuten hinter Topfavorit Hannes Perkmann, den er beim Totenkirchl jedoch abfangen und schließlich überholen konnte. Der Sarner Lokalmatador Perkmann wurde in 4:17.32 Zweiter. Den dritten Platz belegte der Wahlsarner Martin Psenner. Der ehemalige Weltklasse-Naturbahnrodler, der aus Völs stammt, erreichte das Ziel nach 4:27.57 Stunden.
Bei den Frauen setzte sich die Trentinerin Lorenza Bortoluzzi durch. Die 38-Jährige aus Sarnonico, die im vergangenen Jahr den dritten Platz belegt hatte, gewann in 5:38.29 Stunden. Mit 6.27 Minuten Rückstand auf Bortoluzzi belegte Gertraud Höllrigl aus Meran den zweiten Platz. Über Rang drei durfte sich indessen Antonia Winkler (Klagenfurt) freuen, die das Ziel am Kirchplatz in Sarnthein nach 5:49.44 erreichte.  

Produkt-Highlights