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La Sportiva Lavaredo Ultra Trail: eine ganze Reihe von Ultra-Geschichten


Das erste Jahr der Zusammenarbeit zwischen dem Betrieb aus dem Trentino und dem berühmtesten Ultra Trail der Dolomiten war ein voller Erfolg. Fünftausend Runners am Start bei den vier Wettbewerben, der Triumph des La Sportiva-Teams beim Cortina Trail und eine rege Teilnahme des Publikums am Rahmenprogramm.

Vier Tage ganz im Zeichen des Offroad-Laufs in all seinen Varianten, das war Cortina d’Ampezzo in den Tagen vom 26. bis 30. Juni. Vor dem wunderbaren Szenario der Dolomiten konnte diese Veranstaltung fünftausend Läufer aus 65 verschiedenen Ländern versammeln, ebenso Fans und Begeisterte. Es war die erste Zusammenarbeit von Lavaredo Ultra Trail und La Sportiva, in einer völlig italienischen Einheit, die an Territorialität und Werte gebunden ist.

Das Wochenende in Cortina, jener Stadt, die seit Kurzem ausgewählt wurde, um gemeinsam mit Mailand die Olympischen Winterspiele 2026 auszutragen, wurde von einer kombinierten Hiking & Running Erfahrung eröffnet. Der Betrieb aus dem Trentino gab den angemeldeten Teilnehmern die Möglichkeit, gemeinsam mit den Athleten des La Sportiva-Teams Teile der Streckenführung des Wettbewerbs zu erkunden, um die neuen Produkte von 2019, Bushido II und Kaptiva, Tx2 und TX4, zu testen.

Am Donnerstagabend, nach den Feierlichkeiten zum Sieg der Spanierin Irati Zubizarreta und zum 2. Platz von Nicola Molina beim Cortina Skyrace, stand die „Alexander Hall“ im Rampenlicht, wo sich Michele Graglia und Anton Krupicka, wieder in Cortina nach seinem Sieg von 2014, zum ersten Mal auf der Bühne getroffen haben.
Das Gespräch wurde von Schriftsteller Folco Terzani moderiert, dem es mit Vitalität und feiner Ironie gelungen ist, die vielen Facetten des Langstrecken-Laufens zu erfassen. Die beide Ikonen des Ultra-Runnings haben sich über eine Stunde lang vor dem breitem Publikum im Saal sowie online (das Event wurde im Live-Streaming übertragen) über Meditation, Training und Überwindung der Grenzen unterhalten und sich dabei auch mit wichtigen Themen wie Inklusion und Nachhaltigkeit befasst, die parallel die Disziplin betreffen.

Am Freitag, 28. Juni stand der Cortina Trail auf dem Programm. 48km und 2.600 hm haben den 1.800 teilnehmenden Athleten alles abverlangt, die sich nicht nur mit einer sehr technischen Strecke auseinandersetzen mussten, sondern auch mit der Hitze der Woche, die sich im Nachhinein als die heißeste der letzten Jahre erwiesen hat. Das Ziel dieser 8. Auflage wurde vom Lächeln und von der Energie von Miguel Caballero Ortega erhellt. Der katalanische Runner, vom Beginn an Mitglied des La Sportiva-Teams, hat den Wettkampf in 4h 30' 40'‘ beendet und seinen Sieg gemeinsam mit dem nur fünf Minuten später angekommenen Landesmann Pere Rullan gefeiert.

Der Sieg heute in Cortina macht mich doppelt glücklich – hat Miguel nach dem Überqueren der Ziellinie erzählt – ein fantastischer und ikonischer Wettbewerb, den ich vor dem „Heimpublikum“ von La Sportiva gewonnen habe”.

Der Italiener Enzo Romeri vervollständigte das Podium, indem er kurz vor Christian Modena (Trentino) vom Team La Sportiva das Ziel erreichte und ihm damit nicht erlaubte, den Erfolg vom letzten Jahr zu wiederholen. Bei den Damen siegte zum zweiten Mal die Amerikanerin Hillary Allen mit einer Zeit von 5h 30' 50''. Hinter ihr kamen die Spanierin Mònica Comas Molist sowie Sabine Wurmsam ins Ziel.

Nur wenige Stunden nach den letzten Zielankünften des Cortina Trail wurde die Königsdisziplin der Veranstaltung sowie einzige italienische Etappe der Ultra Trail World Tour gestartet: der Lavaredo Ultra Trail. Die Musik von Ennio Morricone begleitete den faszinierenden nächtlichen Start der über 1.800 Teilnehmer, die bereit waren über 120km zu kämpfen, im Angesicht der Drei Zinnen, des Cristallo, der Tofane und der Cinque Torri, des Averau und der Croda da Lago.

Sieger der 13. Auflage wurde der Amerikaner Tim Tollefson, der bereits ab den ersten Kilometern geführt hatte und die Spitzenzeit von 12h18'47” erreichen konnte. Um den Zweitplatzierten begrüßen zu können musste man über 12 Minuten warten, ehe der Chinese Jiasheng Shen das Ziel erreichte. Dritter wurde der Neuseeländer Sam McCutcheon.

Der erste Platz bei den Damen gehört der Schweizerin Kathrin Götz mit einer Zeit von 14h59'52”, gefolgt von der Französin Audrey Tanguy (15h24'10”). Besonders erwähnenswert ist der dritte Platz der La Sportiva-Athletin Francesca Pretto.

Diesen Wettkampf habe ich immer mit Hochachtung und Abstand betrachtet, weil ich gedacht habe, das wäre nichts für mich.  – hat Francesca auf ihrer Instagram-Seite geschrieben – doch dieses Jahr habe ich verstanden, dass die Zeit gekommen war, es zu versuchen, und es war eine Überraschung. Der LUT ist magisch, eine Mischung aus Freude und Anstrengung.”

Am Samstag, 29. Juni wurde auch der UltraDolomites gelaufen, eine Neuheit im Angebot des La Sportiva Lavaredo Ultra Trail 2019: 87 Kilometer mit 4.600 positiven und 4.250 negativen Höhenmeter, mit Start in Auronzo di Cadore und Ziel in Cortina. Premierensieger wurde der Spanier Andreu Simon Aymerich mit einer Zeit von 8h50'46.

Aber der Lavaredo Ultra Trail ist ein Wettkampf, der allen gehört und nicht nur den Top-Runners, die auf dem Podium stehen. Wie bei den anderen Ultra-Rennen werden auch hier die Unterschiede zwischen den einzelnen Läufern von der Anstrengung und den Emotionen, die für alle gleich sind, nivelliert sowie von der Distanz, die jeder einzelne Teilnehmer Meter für Meter zurücklegen muss. Um diesen inklusiven und übergreifenden Aspekt zu erläutern, hat La Sportiva beschlossen, drei verschiedenen Runner auf ihrem Weg zu begleiten. Einen Profi, einen Hobbyläufer und einen Mental Coach. Drei unterschiedliche Arten den Wettkampf zu erleben, drei Geschichten, drei Ziele, drei Rhythmen, die eines gemeinsam haben: die gleiche Leidenschaft für den Berglauf. Die Video-Serie #myLUT war Antrieb für die Erstellung des Hashtag, das alle Geschichten live erfasst hat, die in den vier Tagen Ultra-Running geteilt wurden und die hier abgerufen werden können: http://bit.ly/30uAvuw

Jacopo Beggio, Lombardy Agent 120k m
John Samways, UK Distributor, 120km
Thomas Pfisterer, Agent for Austria, 90km
Giulio Beggio, Lombardy Agent, 48km
Marco Felicetti, R&D department, 48km
Francesco Trenti, Web marketing manager, 48km
Matt Adams, Australia Distributor, 23km
Greg Fawkner-Corbett, UK Distributor, 23km
Luca Serafini, Area Manager, 23km
Matteo Cerchio, Financial manager, 23km
Jonathan Pedrotti, Junior Area Manager, 23km

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