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La Sportiva feiert beim Event „Climb Tokyo” die Olympia-Nominierungen für ihre Athleten


Bei der IFSC-Kletter-Weltmeisterschaft, die vom 11. bis 21. August in Hachioji, Japan, stattgefunden hat, wurden 7 von den 20 verfügbaren Plätzen für die Olympiaqualifikation vergeben. Die Blicke von Schubert, Fossali, Klingler, Noguchi und Raboutou sind bereits auf Tokyo2020 gerichtet.

Als Generalprobe für die Olympischen Spiele im kommenden Jahr wurden bei der IFSC-WM in Hachioji zwischen 11. und 21. August die ersten sieben heiß begehrten Startplätze für Tokyo2020 vergeben.  
253 Sportler aus 39 Länder sind bei den zum allerersten Mal im olympischen Modus präsentierten Wettkämpfen in den traditionellen Wettkämpfen Boulder, Lead und Speed und dann in der Kombination gegeneinander angetreten. Hier die von den La Sportiva Athleten erzielten Ergebnisse:

Unter den neuen Weltmeistern finden wir den mit Spannung erwarteten Adam Ondra, der seinen 2016 in Paris errungenen Weltmeistertitel im Vorstieg-Klettern verteidigen konnte. Der Tscheche holte sich den sechsten Platz beim Bouldern sowie Rang 47 im Speedbewerb, er konnte sich aber aufgrund eines Einspruchs nicht für das Finale in der Kombination qualifizieren. Der Kombinationswettkampf wird von jenen 8 Athleten bestritten, die in den drei Einzeldisziplinen die besten Ergebnisse erreicht haben.     
Im Speed-Bewerb konnte Italien dank Ludovico Fossali einen Erfolg verbuchen. Der Nachwuchsathlet setzte sich mit einer Zeit von 6.871 Sekunden gegen all seine Konkurrenten durch und sicherte sich den Titel des Schnellsten auf den 15 Vertikalmetern.

Top-Ergebnisse erzielte auch der Österreicher Jakob Schubert: Mit einem zweiten Platz beim Bouldern und einem dritten Platz beim Lead zog er direkt ins Kombi-Finale ein und holte sich eine mehr als verdiente Silbermedaille.

Bei den Damen belegte die Lokalmatadorin Akiyo Noguchi nach einem zweiten Rang im Bouldern und einem fünften Platz im Lead auch den zweiten Platz im Kombinationswettkampf hinter Janja Garnbret. Sehr gute Platzierungen gab es auch für Ai Mori, Futaba Ito und Petra Klingler, die dank der in den drei Einzeldisziplinen erreichten Plätze sich jeweils den sechsten, siebten und achten Platz in der Kombination erklettern konnten.

Die Vertikal-Show war mit dem Ende der WM noch nicht beendet: Am 23. August fand der Bewerb Climb Tokyo statt, der von La Sportiva veranstaltete Boulder-Contest im B-Pump Ogikubo, DER Kletterhalle der Climbing-Szene in der japanischen Metropole.

Das Event hat Profis und Hobbykletterer in einem einzigen Mannschaftswettkampf vereint, wo knapp hundert lokale Athleten neben ihren Idolen klettern und sie um Tipps fragen durften und so zum Sieg ihres Teams beitragen konnten.   Den Sieg holte sich das von Akiyo Noguchi gemeinsam mit Marcello Bombardi und Meichi Narasaki geleitete Team.

Das war ein Erfolg – freut sich Alessandro Tedoldi, Event Manager von La Sportiva – eine erste Auflage, die uns positiv stimmt für 2020, wenn es weitere Veranstaltungen dieser Art im Rahmen der Olympischen Spiele geben wird. Die Stimmung unter den Athleten und den lokalen Kletterern war sofort positiv, genauso wie die Energie, die in der Kletterhalle während der gesamten Veranstaltung, von der Anmeldung bis hin zur Abschlussfeier, zu spüren war.“  

Dulcis in fundo heißt es, und die süße Überraschung für vier der anwesenden Athleten kam tatsächlich zum Schluss: Eine Torte gab es für Petra Klingler, Jakob Schubert, Akiyo Noguchi und Ludovico Fossali, um die Qualifikation zu den Olympischen Spielen zu feiern.
Climb Tokyo war die perfekte Krönung dieser IFSC-Weltmeisterschaft, vor allem aber eine besondere Gelegenheit, um die Essenz der Climbing-Community gemeinsam zu erleben und um den Start in das olympische Abenteuer zu feiern.

See you in Tokyo!

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