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Berglauf als Training für das Skibergsteigen: die Tipps von Michele Boscacci


Skibergsteiger-Champion im Winter, Mountain-Runner im Sommer: Während die ersten Schneeflocken noch auf sich warten lassen, verrät uns der Athlet des La Sportiva-Teams einige Trainingstipps, um bestens auf den Winter vorbereitet zu sein.

Das Skibergsteigen ist seit meiner Kindheit Teil meines Lebens. Später hat es sich zur Leidenschaft entwickelt und ist dann zum Glück sogar zu meinem Beruf geworden. 

Mein Training ist aber nicht auf den Winter begrenzt. Wenn ich im Winter die maximale Leistung erreichen kann, dann nur, weil ich sehr auf meine Vorbereitung achte, die in der Regel bereits ab circa Mitte Juni beginnt. Im Sommer wechsle ich zwischen Fahrrad und Laufen, wobei Letzteres eine wichtige Rolle spielt, mehr um die technische Vorbereitung zu verfeinern als um möglichst viele Kilometer hinter mir zu lassen. Im Sommer fahre ich abwechseln Rad und laufe, wobei das Laufen eine wichtige Rolle spielt; insbesondere, um die technische Vorbereitung zu verfeinern, und weniger, um möglichst viele Kilometer zurückzulegen. Insbesondere fokussiere ich mich auf das Bergauflaufen oder auf kurze Strecken auf den Trails in den Bergen meiner Heimat. Ich mag Trail Running, weil es mir im Vergleich zum Radfahren die Möglichkeit gibt, mit der Umgebung besser in Einklang zu kommen. Ein ähnliches Gefühl wie im Winter beim Skifahren.
Aus diesem Grund versuche ich beim Training nur das Nötigste mitzunehmen: leichte Schuhe wie die 
Helios SR und  geeignete Bekleidung, um mich frei und in Frieden mit mir selbst zu fühlen. 

Das Laufen ist für meine Vorbereitung grundlegend: Somit lerne ich, mich leichtfüßig bergauf zu bewegen und Bewegungsabläufe zu entwickeln, die von meinem Körper automatisiert werden und die ich dann Monate später beim Skibergsteigen abrufen kann. Deswegen teile ich mein Lauftraining in klassischen Lauf und in Bergläufe mit Stöcken. 

Im September und Oktober nehme ich auch an einigen Wettkämpfen teil, aber eher aus Spaß und Leidenschaft als um persönliche Ziele zu verfolgen. Die Ziele setze ich mir fast alle für den Winter! Ich laufe gerne einige  Verticals, wo ich bis an meine Grenzen gehen und das Maximum meiner Leistung erreichen kann, so als wäre es eine Generalprobe, um meine Fitness vor den Skiwettkämpfen zu testen. 

Das ist der Großteil meines Trainings. Man darf allerdings nicht vergessen, dass Belastungen und Regenerationszeiten angepasst werden müssen, und zwar nicht nur an die verfügbare Zeit, sondern vor allem an die Ziele, die man sich für den Winter setzt. Für Hobbysportler und für Leistungssportler ist das Laufen als Trainingsmethode in allen Jahreszeiten besonders geeignet. Das Laufen ist wenig zeitintensiv und wenig kostenaufwendig, was sehr praktisch ist, wenn nach den Alltagsbeschäftigungen nicht viel Zeit für den Sport übrigbleibt. Zudem erlaubt dir das Laufen hohe Intensitäten zu erreichen und die Fitness innerhalb sehr kurzer Zeit zu verbessern.

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