Ascoli
Piceno, 27. November
Erster Vergleich des Circuits Melting Block 2004
Photo Paola Romanucci©
Samstag, den 27. November hat sich in der Kletterhalle Bside
in Ascoli Piceno, der erste Boulderwettkampf des Markencircuits
„Melting Block“ abgewickelt. Dieses Projekt in den
Marken wurde von Mauro Mongiovì und Enrico Squaselli des
Bside von Ascoli, in Zusammenarbeit mit Maurizio Riganelli, dem
Inhaber des Kletterzentrums Arterikso von Macerata ins Leben gerufen.
Der Event wurde in drei Etappen organisiert, welche sich Ende
2004 und Frühjahr 2005 abspielen. Der zweite Vergleich findet
am 15. Jänner in der Kletterhalle Arterisko in Macerata statt,
während das Schlusslicht die Halle Il Cubo in Jesi in der
Provinz Ancona bildet.
Ziel dieser Veranstaltung ist es ein Indoor Treffen im Winter
in Mittelitalien zu schaffen, wo sich der klassische Aspekt „Wettkampf“
mit einem Fest zwischen Kletterbegeisterten abspielt der Hintergrund
und das Motto hingegen heißen „friendly“.
Gleichzeitig feierte der Bside sein erstes enthusiastisches Lebensjahr,
das mit viel Erfolg und mit einer steigenden Anzahl an Eingeschriebenen
gefeiert wurde.
Das bestätigt ein erfolgreiches Projekt, welches in der verrückten
Vorstellungen von Mauro Mongiovì entstanden ist und in
Zusammenarbeit mit dem bekanntem Sportzentrum Yuki Club verwirklicht
wurde. Ein tolles Fest, reich an Emotionen, Musik und Magnesium.
Es folgt ein origineller Bericht von Mauro Mongiovì.
Oscar Durbiano
Melting Block 04: Unterhaltung
nicht verboten
Noch ist es nicht verboten, auch wenn jeder stillschweigend sich
gerne unterhält.
Samstag den 27. November, in Übereinkunft mit dem Geburtstag
des Bside von Ascoli, hat ein Circuit inklusive Party, mit dem
Namen „Melting Bloc“ begonnen. Als uns Maurizio Riganelli
den Namen vorgeschlagen hat, haben wir gleich verstanden, dass
er ins volle getroffen hatte. Das heißt: für ihn ist
es noch rechtmäßig sich zu unterhalten.
Melting heißt viele Dinge, Mischung, Durcheinander, nicht
gerade orthodox und konventionell.
Daher haben wir gedacht: „Cazzo, das macht spaß!“
Ja, die Idee war genau die, Paradox, aber unmöglich effizient.
Als Drumherum zum Fest, ein Wettkampf… und nicht umgekehrt.
Mit einer ausgezeichneten Sangria, kann man einen Kletterwettkampf
besser sehen, beim Essen eines schmackhaftes belegten Brotes mit
Porchetta (eine Art Spanferkelt, Anmerk. d. Red.) und beim Tanz
kann man jemanden interessanten kennen lernen, den tribialen Lauten
der beiden kongolesischen Musiker zuhören, die elektrische
Atmosphäre und der Diskorauch machen es möglich eine
originelle Show für einen Wettkampf zu genießen.
Hingegen NEIN!
Die Trunkenheit ist echt gefährlich. Ich verstehen, dass
die Porchetta (Spanschinken) dick macht und dass es vielleicht
uninteressant sein kann jemanden kennen zu lernen. Die Kongolesen
sind sicher nicht Pink Floyd und die Disko gefällt mir nicht.
Besser man denkt an die Ergebnisse, die Ranglisten, das schon
sind ernste Dinge.
Hier anliegend findet ihr einen Flugzettel mit den Terminen des
MELTING BLOCK; das Fest wiederholt sich, wir versuchen es noch
einmal, entspannt euch ruhig, denn es wird wieder Ranglisten und
Preise geben. Nutzen wir die Gelegenheit, versuchen wir uns zu
unterhalten, zu klettern, als Spiel, wie es Kinder machen würden,
versuchen wir nicht alles zu ernst zu nehmen: im Grunde sprechen
wir von Klettern nicht von internationaler Politik.
Es ist Weihnachten, ein neues Jahr beginnt und wir zitieren einen
Satz von Jimi Hendrix: Friede, Liebe und all die anderen balls
shits.
Entschuldigt diese weihnachtliche Ausladung, wir spüren den
Druck der Festlichkeiten.
Mauro Mongiovì