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L’Argentière La Bessée (France), Ice Climbing
Event 2004
Von Mittwoch, den 7. bis Sonntag den 11. Jänner wurde in Argentiere
La Bessée die vierzehnte Ausgabe des Ice Climbing Events
abgehalten. Dieser Termin mit der Eiskletterwelt ist inzwischen
schon Teil des internationalen Bergpanoramas.
Jahr nach Jahr, Ausgabe nach Ausgabe wurde dieses Meeting immer
wichtiger und heute ist es Anhaltspunkt für alle Begeisterten
des Sektors.
Wieder einmal ist es dem kleinen Zentrum in den französischen
Hautes Alpes, das immer die Umwelt in Verbindung mit der Bergwelt
bringt, gelungen, dieses kleine „Wunder“ im Gebiet des
Briançonnais ins Weltlicht zu rücken. Es handelt sich
dabei um ein sehr breitgefächertes Projekt, welches die gesamte
Region involviert und mit einer Serie von sportlich kulturellen
Bergveranstaltungen verbunden ist und daher eine andere Form des
Tourismus der Bergwelt fördert. Seit zirka fünfzehn Jahren
ist das Gebiet der Briançonnais im Zentrum einer Serie von
Veranstaltungen, welche das Klettern in jedem Aspekt fördern
und vom Bouldermeeting bis hin zum Ice Climbing Event reichen. Möglich
ist dies alles nur dank der lokalen Verwaltung, welche die Mittel
zur Verfügung stellt und auch dank einer umfangreichen Organisation,
die mit vielen Jahren Erfahrung rechnen kann.
Feststeht, dass sich in den fünf Tagen des Meetings zirka 700
Eiskletterer an den Füßen der vereisten Wände des
Fournel und Freissinières Tales getroffen haben. Auch das
Publikum war sehr zahlreich, dabei handelte es sich vor allem um
Begeisterte, welche am Event teilnahmen und die verschiedenen anwesenden
Firmen des Sektors (17 anwesende) besuchten. Die Betriebe stellten
die letzten Neuigkeiten, im dafür bestimmen Pavillon Icexpo
aus. Fünf Tage, an denen man das Echo von Pickel und Steigeisen
zwischen den Bergen der Region hören konnte, welches von Eiskletterern
aus 24 Nationen (Russland, USA, Japan, Schweden, Kroatien, Slowakei,
Irland, Griechenland u.a.) stammte.
Fünf Tagen an Treffen und Diskussionen. Leitmotiv dieser vierzehnten
Ausgabe war die Sicherheit und Pädagogik beim Eisklettern.
Zu diesem Thema organisierten die anwesenden Betriebe (Ice Tech)
zahlreiche Events. Dabei handelte es sich vor allem um Informationsseminare
über die oben genannten Themen, wobei die Spezialisten des
Sektors kostenfrei ihre Erfahrungen den Begeisterten anboten. So
konnten zum Beispiel auch verschiedene Materialien, wie Schuhe,
Steigeisen, Pickel, Eisschrauben und Bekleidung, getestet werden.
Zudem konnte die Organisation extern des Icexpo eine funktionelle
künstliche Struktur erstellen, auf welcher Amateurwettkämpfe
und Vorstellungen von dry-tooling getätigt wurden, die sich
über den ganzen Zeitraum erstreckten.
Erfolg hatten beim Publikum auch einige Filme vom Festival in Banff
(Kanada), welche jeden Abend im Festsaal der transalpinen Gemeinde
vorgeführt wurden.
Eine schöne Erfahrung, reich an interessanten Aspekten und
guten Vorsätzen. Eine Veranstaltung welche ideell Begeisterte,
Organisatoren und Betriebe des Sektors vereinen, weil alle vom Erfahrungsaustausch
profitieren und ein positives Klima herrrscht. Sicherlich ein Beispiel
an ice-contest nach dem man sich, auf organisatorischer und logistischer
Basis, richten kann.
Die Zukunft wird sich in diese Richtung bewegen, wo das alte Spiel
am Eis, angereichert von neuen Kommunikationsformen präsentiert
wird, damit es leichter verständlich ist und der Beginn erleichtert
wird.
Oscar Durbiano
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